Dr. Robert Zores, Lukas Stratmann, Antonia Koop (Moderation), Maik Außendorf, Prof. Dr. Thomas Bartz-Beielstein
Die erste Frage, die Moderatorin Antonia Koop an diesem Abend stellte, richtete sich an Ulrich Voigt und lautete: Warum unterstützt die Sparkasse KölnBonn die Veranstaltung? Der Vorstandsvorsitzende antwortete, dass die sehr guten Erfahrungen, die sie mit dem Format in Bonn gemacht haben, ausschlaggebend dafür sind. Die Möglichkeit, Informationen zu wirtschaftlich relevanten Themen zu erhalten und zu diskutieren und Netzwerke aufzubauen, soll auch in Köln geboten werden.
Und so war das Thema der Premiere gut gewählt. Denn im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz gibt es großen Informations- und Diskussionsbedarf und wäre stärkere Vernetzung sicherlich hilfreich.
Immer wieder wird auf die Chancen hingewiesen, die der Einsatz künstlicher Intelligenz in sich birgt, und auch vor möglichen Risiken gewarnt. Ist der Hype, den das Thema generative KI spätestens seit der Veröffentlichung von ChatGPT erfährt, gut für deren weitere Entwicklung in Deutschland? Wo stehen wir mit der Entwicklung im internationalen Vergleich? Was soll gefördert, was reguliert werden? Welche Bedeutung hat der AI-Act und wie kann er bei uns umgesetzt werden? Wird ausreichend viel in die Weiterentwicklung investiert? Die Förderung welcher Anwendungsfelder ist erfolgversprechend? Und wann gilt eine Anwendung als erfolgreich? In welchen Bereichen wird KI eingesetzt und wie wird es in drei Jahren aussehen?
Antworten auf diese Fragen, Einblicke in persönliche Erfahrungen und Einschätzungen sowie viele spannende Informationen liefert die Gesprächsrunde mit Maik Außendorf MdB, Digitalpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Dr. Robert Zores, Chief Digital Innovation Officer (CDIO) und Geschäftsführer von REWE digital sowie Prof. Dr. Thomas Bartz-Beielstein, Managing Director des IDE+A Institute for Data Science, Engineering and Analytics der TH Köln und Lukas Stratmann, Chief Evangelist des STARTPLATZ AI Hub.
Häufig wird KI mit der industriellen Revolution verglichen. Gemeinsames Merkmal ist die immense Auswirkung auf Wirtschaft und Gesellschaft. Die industrielle Revolution hatte einen gewaltigen Anstieg der wirtschaftlichen Produktivität zur Folge. Dieses Potenzial wird auch der Künstlichen Intelligenz zugesprochen.
Laut KI-Aktionsplan des Bundesministeriums für Bildung und Forschung soll Deutschland in einer Welt „Powered by AI“ eine Spitzenposition einnehmen. Und zwar in den Bereichen Robotik, Gesundheit, Bildung und KI-Startups. Dabei geht es auch um neue Märkte für deutsche Unternehmen, den weltweiten Wettbewerb, vor allem mit den USA und China, und um die Zukunft Deutschlands als Industriestandort.
Das Ziel, das in der KI-Strategie der Bundesregierung 2018 festgeschrieben wurde, lautet: Wir wollen den exzellenten Forschungsstandort Deutschland sichern, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft ausbauen und die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten von KI in allen Bereichen der Gesellschaft im Sinne eines spürbaren gesellschaftlichen Fortschritts und im Interesse der Bürgerinnen und Bürger fördern.
Beim 1. Wirtschaftstalk Köln beleuchtet unsere Moderatorin Antonia Koop mit den Podiumsgästen genauer, wo Deutschland in der Entwicklung dieser Schlüsseltechnologie steht und welche wirtschaftlichen Auswirkungen dies hat.
#WTNRW #WTK1

Maik Außendorf MdB
Digitalpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen

Dr. Robert Zores
Chief Digital Innovation Officer (CDIO) und Geschäftsführer von REWE digital

Prof. Dr. Thomas Bartz-Beielstein
Managing Director des IDE+A Institute for Data Science, Engineering and Analytics der TH Köln

Lukas Stratmann
Chief Evangelist des STARTPLATZ AI Hub

Moderation:
Antonia Koop
Adventurer - Trailblazer - Innovator
CEO bei CobaltIED & Strategic Nudge